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AKW-Abbaumaterial

In der Region Schweinfurt hat es lediglich eine kurze Aufregung um die Deponierung von Materialien aus dem Rückbau des AKW Grafenrheinfeld auf der Bauschuttdeponie Rothmühle gegeben, nachdem bekannt wurde, dass die Kreisrät*innen im Umweltausschuss des Kreises dieser fragwürdigen Lagerung zugestimmt hatten.

Anderswo gibt es breiten Widerstand von politisch Verantwortlichen, Umweltverbänden und der betroffenen Bevölkerung. 1500 Menschen haben am 31.10.2020 in Harrislee (Schleswig-Holstein) an einer „Atomschutt-Blockade" teilgenommen und damit gegen die drohende Zwangszuweisung von AKW-Abrissmaterialien auf die Deponie Balzersen demonstriert.

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Schliesssysteme Castorbehälter

Das Schweinfurter Aktionsbündnis gegen Atomkraft (SWAB) ist sehr beunruhigt über die Informationen zu meldepflichtigen Abweichungen bei Schliesssystemen von Castorbehältern
in deutschen Atommüllzwischenlagern. Bisher wurde bekannt, dass in Brokdorf, Philippsburg und Unterweser die„Toleranzgrenzen“ beim sogenannten Blockmass bei Castor-Deckeln
überschritten werden.

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Abfallzwischenlager

Es ist  mittlerweile bekannt, dass radioaktiv belastetes Material vom Gelände des AKW Grafenrheinfeld abtransportiert wird: zur Verbrennung in das Müllheizkraftwerk in Schwandorf, zur dauerhaften Lagerung auf die Landkreis-Deponie Rothmühle. Das SWAB nimmt mit Interesse zur Kenntnis, dass von PreussenElektra nun öffentlich die Möglichkeit ins Spiel gebracht wurde, schwach- und mittelradioaktive Abfälle aus dem Rückbau des AKW Würgassen in das neue Atommülllager (BeHa) nach Grafenrheinfeld zu transportieren. 

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Offener Brief an Landrat Töpper

Sehr geehrter Herr Landrat Töpper,

wir nehmen Bezug auf die Stellungnahme von Ihnen und dem Landkreis Schweinfurt „zur
Annahme von KKG-Bauschutt“. Sie weisen unsere Kritik bezüglich „Offenheit und
Transparenz“ vehement zurück.

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Mahnwache 13.07.2020

Nun ist es offiziell bekannt (Mainpost-Artikel vom 03.07.),  dass bereits im OKTOBER 2018!! „Bauschutt“ vom AKW-Rückbau auf die Deponie Rothmühle (Bergrheinfeld) geliefert wurde. Die Mitglieder des Ausschuss für Umwelt, Land- und Abfallwirtschaft des Landratsamtes haben aktuell zugestimmt / entschieden / abgenickt, dass 1850 Tonnen „freigemessene“ Abfälle aus dem AKW, die nicht frei von Radioaktivität sein müssen, sondern lediglich einen politisch festgelegten „Grenzwert“ nicht überschreiten, auf die Deponie Rothmühle geliefert werden können.
 
Von Bedingungen oder Forderungen des Gremiums (nach Ertüchtigung z.B.) ist allerdings nichts bekannt….wie soll denn sichergestellt werden, dass radioaktive Partikel nicht über die Luft verteilt werden bzw. durch Versickerung ins Grundwasser gelangen? Die hiesige Bevölkerung wird einem erhöhten Risiko ausgesetzt - und vor vollendete Tatsachen gestellt. Vor diesem Hintergrund bitten wir Euch,
 
den Termin schon mal festzuhalten:  Unter dem Motto „Strahlende Rothmühle?“ veranstaltet das Schweinfurter Aktionsbündnis gegen Atomkraft (SWAB) am 13.07. 2020 von 18.00 - 19.00 Uhr eine Mahnwache am Schillerplatz in Schweinfurt !