Stellungnahme zu Aussagen von Herrn Scheuring

Stellungnahme des Schweinfurter Aktionsbündnis gegen Atomkraft (SWAB)
zu Aussagen von Reinhold Scheuring (Werksleiter des AKW Grafenrheinfeld)
 

"Ein Einschluss und deren Prüfung macht für uns keinen Sinn" heisst es auf die Forderung,
ergebnisoffen die Varianten (Abriss contra "sicherer Einschluss") zu prüfen. E.ON bleibt
also bei seiner Festlegung zum schnellen Abriss - doch weshalb verweigert man sich der
Überprüfung?

Dazu gibt es leider weiterhin keinerlei Erklärung. Herr Scheuring macht Aussagen, die von
E.ON bzw. der Bayerischen Umweltministerin Scharf bereits bekannt sind: für die Castoren
im atomaren "Zwischen" - Lager gebe es ein Reparaturkonzept ... das bezieht sich auf
Probleme mit den Dichtungen, vom "Fügedeckel" ist die Rede. Ob dieses Konzept greift,
wenn Radioaktivität aus dem Castor austritt, wird nicht erläutert. 

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AKW endlich stillgelegt!

Babs Günther (Sprecherin vom Schweinfurter Aktions-Bündnis gegen Atomkraft) und Edo Günther (1. Vorsitzender des BUND Naturschutz in Bayern e.V. Kreisgruppe Schweinfurt) haben das Medienecho in folgender mail zusammengefasst:

Hallo zusammen

nun ist es tatsächlich erledigt.

Die Atomstrom-Produktion im AKW Grafenrheinfeld und damit einher gehend die weitere Produktion von hochradioaktivem Müll am Standort ist seit dem 28.06.2015 Geschichte.

Mit einem stimmungsvollen Abschalt-Picknick, einem Original Countdown, nach der Generalprobe vom 31.05.2015, einem Spontanfeuerwerk und bis weit nach Mitternacht, haben wir dieses Ereignis gebührend gefeiert.

Einen kleinen Überblick der Resonanz in den Medien:

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Letzter Blick auf die Dampfschwaden des AKW

Ein letzter Blick auf die Dampfschwaden aus den Kühltürmen des AKW Grafenrheinfeld!  

Wenn am Sa., 27.Juni 2015, in den Abendstunden vor der endgültigen Stilllegung die
letzten Dampfschwaden aus den Kühltürmen des AKW Grafenrheinfeld aufsteigen - dann
wollen wir in der ersten Reihe sitzen! 

In den vergangenen Jahrzehnten waren die Dampfschwaden immer das Signal dafür gewesen,
dass das AKW am Netz ist - in Zukunft wird das Fehlen der Dampffahnen ein sichtbarer Beleg
dafür sein, dass das AKW Grafenrheinfeld seinen Leistungsbetrieb eingestellt hat! 

Das bedeutsame Ereignis der Stilllegung stellt sicher, dass am Standort - endlich! - kein
weiterer Atommüll produziert wird - und markiert einen weiteren Schritt zum überfälligen
Atomausstieg in Deutschland. Ungeachtet aller weiterer Probleme - Grafenrheinfeld bleibt
Atomstandort, das radioaktive Inventar bleibt, vom unsicheren Atommüll-Standort-Lager
gehen große Risiken aus, auch der Rückbau birgt Gefahren durch radioaktive Strahlung -
freuen wir uns von Herzen auf die Stilllegung des ältesten in Betrieb befindlichen Atommeilers
in Deutschland! 

Das Schweinfurter Aktionsbündnis gegen Atomkraft lädt aus diesem Anlass alle atomkritischen
Menschen herzlich ein zum Picknick, zum zwanglos - gemütlichen Beisammensein - verbunden
mit einem letzten Blick auf die Dampfschwaden aus den Kühltürmen des AKW Grafenrheinfeld! 

Ort: beim Wegkreuz links neben dem AKW - Gelände  
(vorbei am Besucherparkplatz, links am Zaun entlang ....) 

Datum:     Samstag, 27. Juni 2015 Beginn:   20.30 Uhr   

Bitte mitbringen: Decke oder Klappstuhl, Kühlbox mit Brotzeit und Getränken, Lichter,
Anti-Atom-Fahnen!

Aktuelle Berichte zum AKW Grafenrheinfeld

Am gestrigen Abend gab es im Bayerischen Fernsehen zum Einen in der
Frankenschau Aktuell und zum Anderen in der Abendschau Berichte zum
AKW Grafenrheinfeld.
Interviewt wurden u.a. Babs und der Betriebsleiter vom AKW, Reinhold Scheuring.
 
Wir würden uns über Kommentare von Euch, gerade zu den Aussagen von Herrn
Scheuring zu der Sicherheit des ZL und den Castoren, freuen.
 
U.a. sagte er:“…das bedeutet das Lager ist sicher, die Sicherheit ist im Behälter integriert…"
 
 
 
 
 
 

Eine ganz normale Gemeinde - Stellungnahme

Das Interview mit Sabine Lutz, der Bürgermeisterin der AKW - Standortgemeinde
Grafenrheinfeld wirft einige Fragen auf. 

- Frau Lutz meint, das Bewusstsein "...gegen Atomkraft..." sei erst nach Tschernobyl
und besonders nach Fukushima entstanden. Das steht im Widerspruch dazu, dass es
am Standort schon Proteste gegen die Errichtung des AKW Grafenrheinfeld gegeben
hat.

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