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Rückbau AKW Grafenrheinfeld - Auslegung Unterlagen

Nachstehend ein Auszug aus der Bekanntmachung des Umwelt-
ministerium
Bayern. Das Aktionsbündnis wird innerhalb der Frist
versuchen, ein Muster
schreiben für Einwendungen online zu stellen!

1. Die E.ON Kernkraft GmbH, Tresckowstraße 5, 30457 Hannover, hat mit
Schreiben vom 28.03.2014 die Genehmigung für die Stilllegung und den
Abbau des Kernkraftwerks Grafenrheinfeld (KKG) nach § 7 Abs. 3 des
Atomgesetzes (AtG) beantragt.

2. Gemäß § 6 Abs. 1 und 2 AtVfV werden ausgelegt:  
- der Antrag „Kernkraftwerk Grafenrheinfeld (KKG) Antrag zur Stilllegung
und zum Abbau der Anlage (KKG-GEN-2014-01)“ vom 28.03.2014  
- der Sicherheitsbericht „Stilllegung und Abbau des Kernkraftwerks Grafen-
rheinfeld (KKG)“ vom Mai 2016
- die Umweltverträglichkeitsuntersuchung „Kernkraftwerk Grafenrheinfeld
Stilllegung und Abbau“ vom Mai 2016 und 
- die Kurzbeschreibung „Kernkraftwerk Grafenrheinfeld Stilllegung und Ab-
bau“ vom Mai 2016

Der Sicherheitsbericht, die Umweltverträglichkeitsuntersuchung und die
Kurzbeschreibung enthalten auch Angaben zu radioaktiven Reststoffen,
ausgebauten oder abgebauten radioaktiven Anlagenteilen, radioaktiven
Abfällen, deren Vermeidung, Verwertung und Beseitigung und Angaben zu
technischen Verfahrensalternativen.  

Die Auslegung der vorgenannten Unterlagen zur öffentlichen Einsicht er-
folgt vom 27.05.2016 bis 27.07.2016 bei folgenden Stellen:

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Castor-Reparaturkonzept

Am 11.05.2016 veranstaltete das Schweinfurter Aktionsbündnisses gegen Atomkraft (SWAB)
in der „Disharmonie“  in Schweinfurt einen Vortrag mit Diskussion über das fehlende
„Castor-Reparaturkonzept im Atomkraftwerk Grafenrheinfeld“. Die Aussagen gelten bundesweit.
Im Norden von Deutschland sind lediglich die Wand- und Deckenstärken der so genannten Zwischenlager
größer.

Dr. Wilfried Attenberger (stellvertretender Vorsitzender des Landesarbeitskreis Energie und Klima des
BUND Naturschutz Bayern e.V.) erläuterte sehr anschaulich, warum das vorgesehene Reparaturkonzept
für beschädigte Castoren unbefriedigend und sogar gefährlich ist!

Auf der Homepage des BN Schweinfurt finden Sie den Vortrag und weitere Infos:

bund

 

Rückbau AKW im Grafenrheinfelder Gemeinderat

Gemeinderat Grafenrheinfeld holte Informationen zum Rückbau des
Atomkraftwerks ein: Von Vertretern der Behörden und des Kraftwerks.

Anmerkungen einer externen Besucherin. 

Die Beteiligten versicherten sich gegenseitig mehrfach,  wie gut man zusammenarbeite,
auch der TÜV Süd wurde als bewährter Partner gelobt, der alles überprüfen werde.
Geboten wurde eine Wohlfühlveranstaltung, die nicht ansatzweise Raum zur kritischen
Auseinandersetzung bot, sondern suggerierte, dass der Betrieb der AKWs bzw. die
Abwicklungs des AKW-Rückbaus gut durchgeplant und in allen Bereichen "sicher" sei.  

Wer dazu recherchiert, wird eine lange Liste von "Unregelmässigkeiten" entdecken,
die anderes aussagen; dazu nur wenige Beispiele: "Riss im Rohr" , Grafenrheinfeld
- E.on als Betreiber hatte dem TÜV Süd vorgeschlagen, den Befund als nicht meldepflichtig
einzustufen - und TÜV Süd - die Fa. die überprüft! hat den Vorschlag übernommen!
Einige Monate später musste die Entscheidung revidiert werden, der Vorfall war meldepflichtig! 

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Bella - Risiken der Lagerung

"BELLA: Castorbehälter und ihr Inhalt -Risiken der Lagerung von Atommüll"
Information und Diskussion am 11.05.2016, 19.30 Uhr, Disharmonie

Seit 2006 lagert hochradioaktiver Atommüll aus dem AKW Grafenrheinfeld im
Standort-Atommüllager BELLA auf dem E.on-Betriebsgelände.
Die Lagerhalle hat keinerlei abschirmende Wirkung gegen radioaktive Strahlung;
allein die Castorbehälter, die mit den abgebrannten Brennelementen aus dem
Atommeiler befüllt sind, sollen die Strahlung zurückhalten.

Diese sogenannte "Zwischen"-Lagerung von Atommüll - ein geeigneter Ort für eine
dauerhafte Lagerung der hochgefährlichen Stoffe ist nicht bekannt - war ein Ergebnis
des "Atom-Konsens", den die Rot-Grüne Regierung mit den Energiekonzernen und
AKW-Betreibern ausgehandelt hatte. Die Abklingbecken waren voll, die "Begleitung"
bzw. versuchte Unterdrückung der Proteste aus der Bevölkerung  gegen die Transporte
von Atommüll in Wiederaufarbeitungsanlagen war teuer und umstritten. Die Einrichtung
der Standort-Atommüll-Lager mit einer Betriebsgenehmigung für die Dauer von 40 Jahren
bot den Betreibern die Möglichkeit zum Weiterbetrieb - doch die Sicherheit dieser Anlagen
wurde von Beginn an kritisch infrage gestellt.

Gegen die Atommülllager an den drei bayerischen Standorten wurde geklagt; das Gericht
hat gegen die Interessen der KlägerInnen entschieden - die Sicherheitsbedenken sind geblieben!
Sie wurden erhärtet durch das Brunsbüttel-Urteil und werden verschärft durch Informationen,
dass die Räumung des Atommülllagers bis 2046  nicht möglich sein wird, da zu diesem Zeitpunkt
ein Ort für eine möglichst sichere dauerhafte Lagerung nicht zur Einlagerung fertig sein wird.

Wir stellen Fragen zu den Castor-Behältern, zum radioaktiven Inventar, zu möglichen Szenarien
"Wie verhält sich dieses Inventar innerhalb der Castorbehälter, welche Prozesse, welche Auswirkungen
sind zu erwarten?" Wir freuen uns, dass wir Diplom-Physiker Dr. Wilfried Attenberger als Referenten
gewinnen konnten und laden Sie herzlich zu dieser Info- und Diskussionsveranstaltung ein.

Aktuelle Lage Fukushima

Wer die aktuelle Lage in Fukushima erfahren möchte, kann den Bericht
von Kazuhiko Kobayashi nachlesen.

Hier geht's zum Download!