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Mahnwache 15. März 2021

Das Schweinfurter Aktionsbündnis gegen Atomkraft (SWAB) veranstaltet eine Mahnwache zum 10. Jahrestag der Atom-Katastrophe in Fukushima-Daiitschi und lädt die Bevölkerung dazu sehr herzlich ein.

Am Montag, 15.März 2021, in der Zeit von 18.00 - ca. 18.45 Uhr
in Schweinfurt, Georg-Wichtermann-Platz

Bitte beachten: die Auflagen beinhalten Maskenpflicht, die Einhaltung eines Mindestabstandes von 1,5 Metern und die Untersagung von Körperkontakt für alle Teilnehmer*innen!


Auch 10 Jahre nach der Atomkatastrophe in Japan ist die Belastung durch die radioaktive Strahlung hoch, Böden, Luft, Nahrungsmittel, Trinkwasser und das Meereswasser wurden kontaminiert. Die gravierenden Auswirkungen auf die Menschen, unterschiedliche Organismen und Ökosysteme werden langwierig sein.

Es gibt Redebeiträge zur aktuellen Situation in Japan, zur atompolitischen Situation in Deutschland, zur Situation vor Ort - am Atomstandort Grafenrheinfeld.

Das Schweinfurter Aktionsbündnis fordert den kompletten Atomausstieg - auch ein Ende für die Urananreicherungsanlage in Gronau, für die Brennelementefabrik in Lingen. Es dürfen keine Forschungsgelder für die Erforschung neuer Reaktoren verschwendet werden. Atomenergie ist unverantwortlich, die Gefahr von atomaren Katastrophenfällen ist Realität. Atomkraft ist nicht sauber, nicht sozial, ist teuer, führt zur Anreicherung mit Radioaktivität - der Umwelt, von Gegenständen und Lebewesen (Menschen inclusive).

Atomstromerzeugung und militärische Nutzung von Atomenergie sind miteinander verknüpft.
 
Atomenergie ist keine Lösung für die Klimakatastrophe, ist nicht CO2-frei. Bereits mit der bisherigen Erzeugung von Atommüll wurde der Gesellschaft eine kaum vorstellbare Last aufgebürdet - die Suche nach einem möglichst sicheren tiefengeologischen Lager zur Verwahrung des Atommüll für eine Million Jahre.

Außerdem stellt das Schweinfurter Aktionsbündnis die Forderung, die Energiewende hin zu 100 % Erneuerbaren Energien konsequent und entschieden zu verfolgen!